Markierung / Signalisation, Fuss- und Veloverkehr, Verkehrssicherheit RSA, RSI / Schulwegsicherheit

Köniz, Verkehrsmassnahmen Ulmizstrasse

Besondere Aufgabenstellung

In den Weilern Nieder- und Oberulmiz wohnen mehrere Kinder, die in Oberscherli die Schule besuchen. Ihren Schulweg legen sie entweder zu Fuss oder, wenn sie etwas älter sind, mit dem Velo zurück. Auf dem Abschnitt entlang der Ulmizstrasse ist die Strasse relativ schmal, die Geschwindigkeiten tendenziell aber hoch. Die Sichtverhältnisse und die Verkehrssicherheit sind somit ungenügend. Um verschiedene Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu erarbeiten und zu bewerten, wurde KONTEXTPLAN beigezogen.

Die Ulmizstrasse wurde hierzu in einzelne Abschnitte gegliedert und für jeden Abschnitt wurden spezifische Massnahmenansätze untersucht und beurteilt. Daraus ergab sich eine modulartige Bestvariante, für welche ein Betriebs- und Gestaltungskonzept und anschliessend ein Vorprojekt ausgearbeitet wurden. Die ursprünglich vorgeschlagenen, chaussierten, mit einem Grünstreifen abgetrennten Fusswege in den Ausserortsbereichen wurden von der Bevölkerung jedoch verworfen. Vielmehr störten sich die Anwohnenden am (subjektiv hohen) Durchgangsverkehr und den gefährlichen Kreuzungsmanöver aufgrund des schmalen Strassenquerschnitts. Im kurvenreichen Teil mit geringen Sichtweiten wurden deshalb Ausweichstellen an geeigneten Orten geplant. Im Innerortsbereich der beiden Weiler waren flache Vertikalversätze (um die Befahrbarkeit für landwirtschaftliche Gefährte zu gewährleisten) und farbige Bänder im Seitenbereich zur optischen Einengung vorgesehen. Das von den Anwohnenden geforderte Fahrverbot mit Zubringerausnahme konnte aus fachlicher Sicht jedoch nicht unterstützt werden.

Download pdf

Tätigkeit
Analyse der Ist-Situation und Massnahmenkonzept für die Ulmizstrasse

Zeitraum
2012 - 2015

Auftraggeber
Gemeinde Köniz, Abteilung Verkehr

Referenzperson
Nadine Gehrig, Abteilung Verkehr Gemeinde Köniz