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Generelles Vorgehen bei Schulraumplanungen

Eine Schulraumplanung gliedern wir in 3 Phasen, um den Einbezug der Behörden zu gewährleisten und die Planung politisch gut zu verankern.

  • In einer ersten Analysephase geht es um die Ermittlung des Handlungsbedarfs und die Bereitstellung von konsolidierten Planungsgrundlagen:
  • Zentrales Element ist die Prognose der Schülerinnen und Schüler. Sie basiert auf verschiedenen Grundlagen: auf den Daten der Einwohnerkontrolle (Einwohnerstatistik, Zu- und Wegzüge, Geburten), auf dem aktuellen Überbauungsplan und auf dem Potential gemäss Nutzungsplan für die kommende Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde. Darauf basierend kann für die nächsten 10 Jahre die zahlenmässige Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in der Tendenz abgeleitet werden.
  • Das vorhandene Raumangebot der Schulstandorte ist in schematischer Form zu erfassen und zusammenzustellen (vgl. Musterabbildung). Rein tabellarische Auflistungen sind in der Regel zu wenig aussagekräftig.
  • Bei der Bestimmung der Anforderungen werden die planerischen und bildungspolitischen Grundsätze festgelegt. Dies schliesst die Definition des Planungshorizontes und die Ableitung der qualitativen und quantitativen Raumanforderungen aus den pädagogischen Vorgaben ein. Ziel ist ein konsolidiertes Nutzungskonzept für die Schulstandorte. 

Den Abschluss der Phase 1 bildet ein ausführlicher Bericht, der diese Grundlagen darstellt und den Handlungsbedarf aufzeigt (fehlender Raum nach Kategorien). Dieser Bericht wird dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt.

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Bewährte Zusammenarbeit Kontextplan mit Howald, Studer Boner Architekten

Projektleitung KONTEXTPLAN