Gesamtkoordination, Fuss- und Veloverkehr, Hindernisfreiheit im öffentlichen Raum

Bern, Umsetzung hindernisfreier öffentlicher Raum

Besondere Aufgabenstellung

KONTEXTPLAN wurde vom Tiefbauamt der Stadt Bern mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Umsetzung von Hindernisfreiheit im öffentlichen Raum beauftragt. Gemeinsam mit verschiedenen Arbeitsgruppen, in denen die verschiedenen städtischen Ämter vertreten waren, entwickelte KONTEXTPLAN Standards für die Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, den „Verkehrsraum“ (Bereich von Fassade zu Fassade), Park- und Grünanlagen, Lichtsignalanlagen sowie für Baustellensituationen. Diese Standards bauen jeweils auf dem Behindertengleichstellungsgesetz, den VSS-Normen und weiteren spezifischen Grundlagen auf und werden nun für die Normalien und Gestaltungsprinzipien der Stadt Bern übernommen.

Im Bereich des öffentlichen Verkehrs erfolgte eine Grobbeurteilung sämtlicher Bus- und Tramhaltestellen in der Stadt Bern hinsichtlich der Anforderungen an Hindernisfreiheit. Basierend auf dieser Grundlage wurde anhand eines eigens dafür erarbeiteten Vorgehensschemas eine Einschätzung getroffen, auf welche Weise die Haltestellen hindernisfrei umgebaut werden können und mit welchen Kosten dafür zu rechnen ist.

Die neuen Grundlagen werden nun im Rahmen von Schulungen den betroffenen Mitarbeitenden der städtischen Ämter, den in Bern tätigen Planungs- und Ingenieurbüros, den hier tätigen Baufirmen sowie weiteren Betroffenen (z.B. Swisscom, ewb) vorgestellt.

Die Durchführung des Projekts erfolgte im engen Dialog mit Behindertenorganisationen. 

Download pdf

Tätigkeit
Erarbeitung eines Konzepts zur Umsetzung von Hinder-nisfreiheit im öffentlichen Raum der Stadt Bern

Auftraggeber
Tiefbauamt der Stadt Bern

Referenzperson
Reto Zurbuchen, Tiefbauamt Stadt Bern

Projektleitung KONTEXTPLAN